Samariterreise 2012

Bei schönem Wetter trafen um 8.15 Uhr langsam von allen Seiten Samariter ein. Alle mit Rucksäcken, guten Schuhen und zum Teil mit Wanderstöcken ausgerüstet. Schon bald sassen wir im Zug Richtung Bern. In Bern ging es weiter nach Brig. In Brig stiegen wir in einen kleineren Zug um und fuhren damit nach Mörel. In Mörel angekommen, ging es weiter zur Gondelbahn. In den Sechsergondeln ging es bis zur Mittelstation Ried- Mörel. Ab jetzt ging es zu Fuss weiter. Aber zuerst genehmigten wir uns eine kleine Stärkung in einem kleinen Restaurant an der Strasse. Nach der Stärkung liefen wir ein kleines Stück der Strasse entlang bis wir merkten, dass wir den Wanderweg verpasst hatten. So mussten wir wieder ein Stück zurück, bis wir den Wanderweg fanden. Der Wanderweg ging zuerst einem kleinen Bewässerungskanal entlang. Dann ging es weiter auf dem schmalen Weg bis zu einem schönen Pic-Nic-Platz mit Aussicht auf das Rhonetal. Während dem Pic-Nic fing es an zu“tröpfeln“ und so beschlossen wir, früher als geplant, aufzubrechen. Nun wanderte die fröhliche Gruppe weiter. Schon bald hörte das“ Tröpfeln“ auf und die Umgebung wurde felsiger. Bald darauf wanderten wir durch die imposante Massaschlucht. Ich glaube es waren alle froh, als der Weg wieder breiter wurde und wir die Schlucht hinter uns zurückliessen. Nun machten wir einen kleinen Trinkhalt bei einer grossen Brücke mit Gitterboden. Dann ging es über unzählige Wurzeln den Wald hinauf. Kurz nach der Brücke fing es an zu regnen. Wir liessen uns vom Regen nicht einschüchtern und marschierten weiter. Der Regen hörte auf und wir kämpften uns durch den Wald Richtung Blatten. Endlich hatten wir unser Ziel erreicht. Nämlich das Dorf Blatten. Wir beschlossen spontan mit der grossen Gondel auf die Belalp zu fahren und uns einen Apèro zu genehmigen. Gerade als die „lüpfige“ Musik anfing zu spielen, sollten wir mit der Gondel wieder retour nach Blatten. Die ganz Mutigen nahmen natürlich spontan das „Trotti“. Doch die Bremsen bei einigen „Trottis“ liessen zu wünschen übrig! Zum Glück kamen alle ohne Zwischenfall ins Tal. Nun konnten wir unsere Mägen so richtig verwöhnen im Restaurant Massa. Jeder suchte sich etwas Gutes aus von der ganzen Vielfalt der Menuekarte. Das Essen und die Bedienung waren ausgezeichnet! Schon bald aber mussten wir das Restaurant verlassen und uns auf den Weg zum Postauto machen. Leider waren die Sitzplätze im Postauto rar. So kam es, dass viele dicht zusammengedrängt im Gang stehen mussten. Die holprige und kurvige Strasse war nicht besonders gut für unsere vollen Mägen. Aber zum Glück konnten alle das Essen behalten. Schon bald sassen wir im Zug von Brig nach Bern. Die einen Samariter waren müde und schon fast am schlafen. Andere Samariter hatten Krämpfe vor Lachen, weil so ein „Alpenkalb“ nebenan sass. Ich nenne keine Namen, aber dieses „Alpenkalb“ stieg mit Regenhosen in Thun aus. Um die halb Zehn trafen wir in Bern ein. Dort hatten wir noch einen kleinen Zwischenhalt, bis der Zug zurück nach Wynigen fuhr. Dort angekommen, waren wir müde aber glücklich von den vielen schönen Erlebnisse und Eindrücke. Ich möchte Hedy und Silvia herzlich danken für die Organisation dieser schönen Reise ins Wallis.

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